Trainiere deine Athletik wie die Profis! Funktionelles Krafttraining für Basketballer Teil 2

In diesem Video zeige ich dir den 2. Tag des Krafttrainingsplans der U19-Auswahlmannschaft. Die AB Baskets spielen in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und trainieren unter meiner Anleitung ihre basketballspezifische Athletik. 

Hier sind die einzelnen Übungen im Video bzw. Trainingsplan Tag#2 (2- 3 Sätze à 8-12 Wiederholungen)

1.       Bulgarische Kniebeuge im Ausfallschritt mit Kurzhanteln (mit dynamischem Abdruck vom Vorderfuß)

2.       Kreuzheben mit Langhantel (dazwischen in den Satzpausen: Liegestütze)

3.       Stützbeugen / Dips (dazwischen in den Satzpausen: Klimmzüge)

4.       Einarmiges Schulterdrücken mit Kurzhantel

5.       Spiderman-Brett

 

6.       Diagonale Schulterbrücke & Sit-up & Brustpass zum Partner oder gegen Wand mit Medizinball

 

Hier siehst du alle Übungen im Video:

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Kommentare: 2
  • #1

    Michel Büge (Samstag, 12 Januar 2019 09:25)

    Die bulgarische Kniebeuge in diesem Video wird nicht korrekt durchgeführt. Um die Übung knieschonend durchzuführen ist es wichtig, dass im der Beugebewegung das vordere Knie nicht über die Fußspitze hinaus geht. Ziel muss es sein, dass vornere Knie bei der Übung direkt über dem Fuß und möglichst stabil zu halten. Wir wollen ja nicht, dass ihr euch die Knie kaputt macht!

  • #2

    Sebastian Finis (Samstag, 19 Januar 2019 12:28)

    Ein paar Fakten über Kniebeugen ...

    Schlecht ausgebildete Trainer, Ärzte oder Physiotherapeuten, die die Biomechanik des Knies nicht verstanden haben oder Trainierende, die oftmals selbst nicht in der Lage sind tiefe Kniebeugen zu machen, verbreiten leider immer noch folgenden Mythos: „Es ist schädlich, das Knie vor die Zehenspitzen zu schieben“. Das ist schlichtweg Unsinn! Es ist ein völlig natürlicher Bewegungsablauf. Man kann keine Treppe auf normale Weise hoch- oder runtergehen ohne das Knie vor die Zehenspitzen zu schieben. Das Kniegelenk ist dazu gemacht um gebeugt und gestreckt zu werden. Es gibt eine Studie von der University of Memphis, Tennessee, zu diesem Thema. Dort wurden Kniebeugen mit den Oberschenkeln parallel zum Boden, bei denen das Knie vor die Zehenspitzen geschoben wird, mit Kniebeugen bei denen das Vorschieben der Knie durch ein Holzbrett blockiert war, miteinander verglichen. Dabei handelte es sich nicht um eine tiefe Kniebeuge, da diese nicht möglich ist, wenn die Knie hinter den Zehenspitzen bleiben sollen. Aber selbst bei einer parallelen Kniebeuge (Oberschenkel parallel zum Boden) zeigten sich gewaltige Unterschiede.
    Aus den Ergebnissen der Studie ging hervor, dass das Drehmoment in den unlimitierten (der linken) Kniebeuge etwas höher als in der limitierten Kniebeuge war. Jedoch war das Drehmoment im Hüftgelenk bei der limitierten Kniebeuge über 1000% (!) größer als in der Kniebeuge bei der die Knie vor die Zehen geschoben wurden. Was bedeutet das? Entweder die Belastung ist auf den Knien, oder sie wird durch das exzessive Vorlehnen (mit dem der Schwerpunkt nach vorne verlagert wird um das zurückschieben des Gesäßes auszugleichen) auf den unteren Rücken/die Wirbelsäule verlagert. Biomechanisch ist dies wesentlich ungünstiger als die etwas größere Belastung der Knie und eine deutlich schlechtere Position für die Bandscheiben.
    Bei einer optimal ausgeführten Kniebeuge wird die Belastung auf Knie und Rücken verteilt. Entscheidend für die Kompression der Lendenwirbelsäule bei der Kniebeuge ist der horizontale Abstand zwischen der Langhantel und dem fünften Lendenwirbel (L5). Wie es die Studie auch gezeigt hat, bedeutet dies: je aufrechter jemand bei der Kniebeuge bleiben kann, desto besser ist dies für seinen Rücken und seine Hüfte.

    Quelle: http://www.functional-training-magazin.de/kniebeugen-ein-paar-fakten/